SexualberatungPrisca Walliser - Ausbildungen als Hebamme und  Pflegefachfrau, Lehrerin im Gesundheitswesen, Sexualpädagogin.Weitere AngeboteMultergasse 26 - 9000 St Gallen - Anfahrt - WegbeschreibungLinks
 
Anliegen und Themen in der Sexualberatung
Die Gründe, die Menschen veranlassen, professionelle Unterstützung zur Klärung ihrer sexuellen Probleme in Anspruch zu nehmen, sind vielfältig. Zum Teil unterscheiden sich die Probleme von Frauen und Männern in ihrer Ausrichtung. Für beide Geschlechter sind aber sexuelle Unlust und Erregungsstörungen häufig genannte Anliegen.

Was Frauen bewegt:
• Sexuelle Unlust: „Ich könnte auf Sex verzichten“. Sexualität wird als Pflichtakt/Leistungsdruck erlebt,
   die Erfüllung bleibt aus. Kuscheln ja, Sex nein.
• Frustration, Enttäuschung und Resignation: „Die Sexualität ist eingeschlafen und entwickelt sich
  nicht weiter.“
• Unterschiedliche sexuelle Bedürfnisse in Bezug auf Häufigkeit, Art und Weise, Experimentierfreude
  etc.: „Wenn der eine immer will und der andere nie.“
• Lusteinbruch: „Nach der Geburt unseres Kindes ist mein Bedürfnis nach Sex völlig in den
  Hintergrund getreten.“
• Eingeschränkte sexuelle Lustfähigkeit. Ein Orgasmus ist selten oder bleibt aus.
• Wenig Empfinden in den Sexualorganen: „Ich spüre nichts.“ Trockene Scheide, Schmerzen beim Sex.
• Körperliche und emotionale Panzerung.
• Leistungs- und Versagensängste: „Alle haben einen Orgasmus, nur ich nicht.“ „Orgas- müssen.“
   „Ich bin nicht gut im Bett.“
• Unverheilte Erlebnisse (Gewalterfahrungen, traumatisierende Geburten, Krankheit, Verlust).
• Körperlich-sexuelles Unbehagen, sich nicht begehrt fühlen, Scham, Ekelgefühle.
• Verunsicherung in der sexuellen Orientierung: „In der Fantasie habe ich immer wieder mal Lust,
   eine homosexuelle Beziehung zu haben“.
• Seitensprung und seine Auswirkungen auf die Paardynamik und Sexualität.

Was Männer bewegt:
• Unterschiedliche sexuelle Bedürfnisse in Bezug auf Häufigkeit, Art und Weise, Experimentierfreude
   etc.: „Meine Partnerin hat sehr viel weniger Interesse an Sex als ich.“ (oder umgekehrt)
•  Sexuelle Unlust, kein Bedürfnis nach Sex:. „Das war mal anders.“
• Erregungs -und Erektionstörungen, Probleme mit der Potenz, eingeschränkte Lustempfindung.
• Vorzeitiger Samenerguss (nicht nur bei jungen Männern ein häufiges Phänomen, das Sorgen macht).
• Veränderte Potenz durch Krankheit, Operationen (z.B Prostatakrebs): „Wie können wir trotz
   Einschränkung unsere Sexualität gestalten“.
• Frustration, Enttäuschung und Resignation.
• Lusteinbruch: „Seit der Geburt unseres Kindes hat sich die Sexualität bei meiner Partnerin
  aus dem Staub gemacht.“
• Leistungs- und Versagensängste: „Ich bringe es (ihr)nicht mehr.“
• Seitensprung und seine Auswirkung auf die Paardynamik und die Sexualität.
• Verunsicherung in der sexuellen Orientierung: „In der Fantasie habe ich immer wieder mal Lust
   eine homosexuelle Beziehung zu haben.“
• Unverheilte Erlebnisse (Gewalterfahrungen, traumatisierende Geburten, Krankheit, Verlust).
• Ungewöhnliches sexuelles Verhalten, sexuelle Zwangs-Fantasien und –Handlungen.
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